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Warum Marcel Hövelmann der radkompetenteste Kandidat fürs #Veedel ist

Nicht nur die Kölner Grünen haben sich zum Thema Fahrrad drei Zeilen Gedanken gemacht, auch unser Landtagskandidat Marcel Hövelmann hat hierzu eine konkrete Aussage:
„Auch in Köln wächst, wie in vielen Großstädten, der Fahrradverkehr stetig. Immer mehr KölnerInnen steigen auf das klimafreundliche Verkehrsmittel um. Ich bin selber täglicher Radfahrer und stehe daher höchstpersönlich für den dringend benötigten Ausbau und die Weiterentwicklung der Fahrradinfrastruktur.
In Stadtteilen wie Ehrenfeld und Nippes fahren, trotz suboptimaler Bedingungen, mittlerweile mehr Fahrräder als Autos. Die Aufteilung des öffentlichen Raums und speziell der Straße muss daher dringend an diese veränderten Gegebenheiten angepasst werden.
Das Konzept der „Protected Bicycle Lanes“ – also der geschützten Radwege – muss bei allen Straßenneugestaltungen, z.B. Vogelsanger oder Neusser Straße, eingeplant werden und auch die Ausweisung von Fahrradstraßen und für das Rad geöffneten Einbahnstraßen noch viel konsequenter vorangetrieben werden. Daher halte ich die pauschale Forderung nach neuen Radwegen für viel zu einfach.
Als erstes müssten die bestehenden Radwege überhaupt einmal eine vernünftige Qualität erhalten. Bis zu 90% der existierenden Radwege halte ich aktuell für stark sanierungsbedürftig. Auch weiss die Mehrheit der RadfahrerInnen nicht, wann ein Radweg benutzungspflichtig ist und wann nicht. Hier bedarf es ebenfalls dringend mehr Aufklärungsarbeit.
Beispielsweise können aber auch mehr Autoparkplätze in Fahrradabstellplätze umgewandelt werden, wenn parallel endlich innovative Parkkonzepte umgesetzt würden, z.B. das Parkflächensharing auf Nachts nahezu ungenutzten Firmenparkplätzen, wie entlang der Inneren Kanalstraße. Die Bezirksvertretung in Ehrenfeld hat schon seit längerem beschlossen, dass LadeninhaberInnen Autoparkplätze vor ihrer Tür auf Antrag umwidmen lassen können, sodass die Stadt Köln dort Fahrradständer aufstellen kann. Nur wissen das viele leider gar nicht. Ich werde daher die LadeninhaberInnen weiterhin aktiv auf diese Möglichkeit hinweisen.
Außerdem müssen an allen drei Bahnhöfen im Wahlbezirk – Ehrenfeld, Nippes und Geldernstr. – die Planungen für Rad- bzw. Mobilitätsstationen endlich vorangetrieben werden. Das der Bedarf vorhanden ist, sieht man im Umfeld der drei Bahnhöfe deutlich. Trotz der vorhandenen Abstellmöglichkeiten, die die Stadt Köln dort in den letzten Jahren geschaffen hat, stehen weiterhin viele Fahrräder im Regen und auch im Weg. Gleichzeitig bedarf es an den bestehenden Radabstellanlagen aber auch einer intensiveren Überprüfung seitens des Kölner Ordnungsamtes, dass Schtottfahrräder zügiger entfernt werden.
Vor allem die Einrichtung von mindestens einer bis mehreren Mobilitätsstationen je Stadtteil müssen das zeitnahe städtische Ziel, gefördert durch Landesmittel, sein. An diesen Stationen würden neben Abstellmöglichkeiten fürs Rad auch Leihräder und CarSharing zur Verfügung stehen sowie stadtteilbezogene Bürgerinformationen kommuniziert und eine Verknüpfung zu Bus und Bahn stattfinden.
Und im NRW-Landtag? Hier gilt es dann in der nahen Zukunft dann auch ein Radverkehrsgesetz zeitnah zu beschließen, siehe https://www.change.org/p/ein-radverkehrsgesetz-für-nrw und auch das Thema Radschnellwege im Wichtigkeitsranking von Z auf A++ anzuheben. Alleine in und um Köln gibt es hierfür einen realistischen Bedarf von ca. 10 radialen und tangentialen Routen….und nicht nur für den Radplanungsstillweg Frechen – Köln.“